28. April 2008
Zukunft
Ausnahmslos überall wird davon ausgegangen,
dass das Paradies erst in der Zukunft zu finden
sein wird.
Selten fällt dabei auf, dass diese Zukunft nicht
kommt, und logischerweise nicht kommen kann.
Das Denken kann nicht anders, als das Paradies
zu suchen.
Das ist seine Funktion.
Mit dem für das Denken typischen Gefühl des
Ungenügens vermag es das Paradies endlos
weiter in der Zukunft zu verschieben und die
Tatsache zu verschleiern, dass das Paradies
bereits da ist.
Daran ist nichts verkehrt.
Es muss so sein, solange eine Person da ist.




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