Was wir auch tun mögen

Was wir auch tun mögen

Was wir auch tun mögen, wir werden dieses
Trennungsgefühl nie los; das Problem besteht,
solange eine Person da ist.

Die Person ist eigentlich das Problem.

Therapie und Meditation sind wunderbar und
werden deine Gefängniszelle vermutlich kom-
fortabler machen.

Aber sie holen dich nicht aus dem Gefängnis
heraus, denn du bist das Gefängnis.

Die Person kann unmöglich aus dem Gefängnis
herauskommen, eben weil das Gefängnis aus
diesem Gefühl besteht, dass da eine gesonderte
Person existiert.

Das hält uns davon ab, Dies als das Paradies zu
erkennen.

Fällt die Person weg, wird im selben Augenblick
gesehen, dass es nie ein Gefängnis gegeben hat
und dass Dies schon immer das Paradies war.

Wir haben das Paradies nie verlassen.

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Kommentare

2008-05-04 19:21:04
nebst den schönen erinnerungen, die diese gefängniszellen festigen, entspringen sie auch einem gewissen, fast masochistischen trieb, zu leiden an der schwere dieser trennung. leiden und schwelgen in gefühlstornados kann halt auch schöne, tiefe gefühle bewirken, nebst all dem schmerz. dies ist das gefährliche, das viele nicht loslassen lässt.
svenja
2008-05-04 19:27:12
lupe,
gefahr ist der kick des lebens! den hat man doch eigentlich immer.

und was ist schon eine körperliche trennung? -nichts- dagegen ist das was sich im hirn/geist eingepflanzt hat, dies läßt sich weder zerstören noch vernichten bzw. ausschalten!
lg

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