09. Januar 2008
Unser Verstand richtet sich
Unser Verstand richtet sich nach dem Muster von
Vergnügen – und das Leben ist ganz offensicht-
lich kein reines Vergnügen.
Aber wir streben nach Genuss.
Das ist das Einzige, was wir tief innen wirklich
suchen, insgeheim.
Wir versuchen, aus fast allem Vergnügen zu
gewinnen, aber Vergnügen isoliert und verwirrt
nicht nur das Bewusstsein; wenn man es be-
trachtet, erzeugt es auch Werte, die echt sind,
nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Genuss bringt Illusion mit sich.
Ein Geist, der nach Vergnügen strebt, wie es die
meisten von uns tun, isoliert sich nicht nur,
sondern muss sich auf unvermeidbare Weise in
einem Gegensatz zu allen seinen Beziehungen
binden, ob das nun die Beziehung zu Ideen ist,
zu Menschen oder zu Besitz; er muss sich
unweigerlich immer in einem Konflikt befinden.
Das ist also eine Sache, die wir verstehen
müssen: dass unsere Suche im Leben im
Grunde genommen das Verlangen, der
Drang ist, Vergnügen zu erfahren.
Vergnügen – und das Leben ist ganz offensicht-
lich kein reines Vergnügen.
Aber wir streben nach Genuss.
Das ist das Einzige, was wir tief innen wirklich
suchen, insgeheim.
Wir versuchen, aus fast allem Vergnügen zu
gewinnen, aber Vergnügen isoliert und verwirrt
nicht nur das Bewusstsein; wenn man es be-
trachtet, erzeugt es auch Werte, die echt sind,
nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Genuss bringt Illusion mit sich.
Ein Geist, der nach Vergnügen strebt, wie es die
meisten von uns tun, isoliert sich nicht nur,
sondern muss sich auf unvermeidbare Weise in
einem Gegensatz zu allen seinen Beziehungen
binden, ob das nun die Beziehung zu Ideen ist,
zu Menschen oder zu Besitz; er muss sich
unweigerlich immer in einem Konflikt befinden.
Das ist also eine Sache, die wir verstehen
müssen: dass unsere Suche im Leben im
Grunde genommen das Verlangen, der
Drang ist, Vergnügen zu erfahren.




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