28. November 2007
Das Verlangen, andere zu verletzen
Das Verlangen, andere zu verletzen, ist ein
starker Instinkt.
Wir speichern Groll, der ein gesteigertes
Lebensgefühl verleiht und einen heftigen
Drang zum Handeln erzeugt, und das auf-
gespeicherte Gefühl muss sich durch Zorn,
Beleidigung, Geringschätzung, Eigensinn
und deren Gegenteil Luft machen.
Gespeicherter Groll erfordert Vergebung, die
nur dann überflüssig wird, wenn der Verletzte
nicht ebenfalls seine Gefühle speichert.
Warum speichern wir Schmeicheleien und Be-
schimpfungen, Schmerz und Liebe so eifrig in
unserem Bewusstsein?
Ohne die Anhäufung von Erfahrungen und die
Reaktionen darauf existierten wir nicht; wir wären
nichts, wenn wir keinen Namen, keine Neigung,
keine Überzeugung hätten.
Die Angst vor dem Nichtssein zwingt uns,
Erfahrungen anzuhäufen, und die gleiche
bewusste oder unbewusste Angst führt trotz
dieser gehäuften Schätze zu unserer Auflösung
und Zerstörung.
Wenn wir der Wahrheit dieser Angst innewerden
können, dann wird es diese Wahrheit sein, die
uns von ihr befreit, nicht aber der noch so
hartnäckige Wille, uns freizumachen.
(162)
starker Instinkt.
Wir speichern Groll, der ein gesteigertes
Lebensgefühl verleiht und einen heftigen
Drang zum Handeln erzeugt, und das auf-
gespeicherte Gefühl muss sich durch Zorn,
Beleidigung, Geringschätzung, Eigensinn
und deren Gegenteil Luft machen.
Gespeicherter Groll erfordert Vergebung, die
nur dann überflüssig wird, wenn der Verletzte
nicht ebenfalls seine Gefühle speichert.
Warum speichern wir Schmeicheleien und Be-
schimpfungen, Schmerz und Liebe so eifrig in
unserem Bewusstsein?
Ohne die Anhäufung von Erfahrungen und die
Reaktionen darauf existierten wir nicht; wir wären
nichts, wenn wir keinen Namen, keine Neigung,
keine Überzeugung hätten.
Die Angst vor dem Nichtssein zwingt uns,
Erfahrungen anzuhäufen, und die gleiche
bewusste oder unbewusste Angst führt trotz
dieser gehäuften Schätze zu unserer Auflösung
und Zerstörung.
Wenn wir der Wahrheit dieser Angst innewerden
können, dann wird es diese Wahrheit sein, die
uns von ihr befreit, nicht aber der noch so
hartnäckige Wille, uns freizumachen.
(162)




Kommentare
ich war klein, ohne haltung
entgegen der wucht deiner bilderflut; ich ordnete mich.
du warst ganz hoch ueber mir
dich nicht entgegen zu verletzen..
mittlerweile kann ich es einfach nur nicht verstehen. warum hatte ich mich den mit einem psychogramm tranzparent gemacht? warum schien ich demokratisch ?
welches interesse leitet mich eigentlich? nun stehe ich vor einer absonderlichen zukunft. hier würde ich so nicht handeln wollen - doch welche umstände werden sich - gesetzt den fall - dann zeigen?
ich weiß es nicht.. zunächst respektierte ich dich für dein können. bei mir
verschiebt jetzt vieles.
Ich liebe dich .
st