Dieses Begehren nimmt kein Ende

Reize sind etwas anderes als Glück; jeder
Reiz sucht in immer weiteren Zirkeln nach
neuen Reizen.

Reize sind eine unerschöpfliche Quelle
der Lust, sie können sich noch und noch
vermehren, aber jeder befriedigte Reiz
hinterlässt uns von neuem unbefriedigt.

Was nachbleibt, ist immer das Begehren
nach mehr, und dieses Begehren nimmt
kein Ende.

Reiz und Ungenügen gehören untrennbar
zusammen, das Begehren nach mehr
fesselt sie aneinander.

Reiz ist ein Begehren nach mehr oder ein
Begehren nach weniger.

Im Augenblick der Befriedigung des Reizes
meldet sich das Verlangen nach Wiederholung.

Dieses Verlangen ist stets in die Zukunft
gerichtet; es ist die ewige Unzufriedenheit
mit dem, was war, und dem, was sein wird.

Jeder Reiz bedeutet Unzufriedenheit...

Der Reiz ist immer eine Reaktion und wandert
von einem Gegenstand zum anderen.

(51)


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Kommentare

mit einer tiefen sonoren stimme
2007-10-24 12:32:36
"Gut. Wir schlagen ja alle mal daneben oder ueber die Stränge."

trotzdem war dein ansatz nicht sehr fein! ich wollt mal ausschalten.
dennoch dulde ich dich - der guten lieben diplomatie wegen - auch weiterhin.
nicht verbrennen zu wollen, oder anderer gefahr zu laufen, war eine entscheidung.
grenzen..

Alexander sprach davon, dass sich in der Sprache - und mir kam da der Gedanke, das auf die Kunst im allgemeinen zu beziehen - durchaus (mal) weiter bewegt werden sollte. Viele werden das kennen, in sich verspüren!

Gleich bin ich bei meinen jungen amerikanischen Freikirchenfreunden.-}

und diesen monate bedurfte ich zwei wochen für nur 300und €
Rosanna
2007-10-24 13:30:02
machmal frage ich mich was dieser unsinn soll......
Temporäritierter
2007-10-26 14:23:10
Sie sind also eine dominante Person. Sollten sie ihr Leben so empfinden, habe ich dem nichts zuzufügen.

Was werken, der Stofflichkeit und einem Material anbelangt hege ich auch weiterhin großen Zweifel - ganz besonders entgegen den Formbedingungen. Hier schalten sich - mir - die Umstände vor, welche mich halt daran zweifeln lassen, dass der Deutsche Staat - der Weil-Text kommt mir dabei ständig in den Sinn - keine Veranlassung zu Ermittlungen gegeben sehen hat. Fragt sich, ob sich einiges hochspülen mag, und also die Furcht Verantwortlicher entsprechend waltet.
Dem passen sich unsere Diskussionsthemen von Mittwoch ein. Da stand der 'versäumte' EU-Beitritt unserer Schweizer Nachbarn ebenso ein, wie ein Generationensprung von Nazideutschland zur Umweltproblematik.
Wie zu vermuten also, fühle ich mich bei meinen Jonas-Lektüren weitaus heimischer, denn als Hegels Rhetoriken.
Bildzyklen, gar, tuen sich mir dem inneren Auge schon auf, doch
wie
so
wa
rum
wes
halb lehn ich mich der ganzen reflektierenden Verarbeitung zum Abschlusse hin
ein

"DAS HAT GANZ DEUTLICH KEINE SCHAFFENSBEDEUTUNGEN MEHR IN MEINEM VERSTÄNDNIS
drum rede ichwohl noch
lasse mich pflegen
hegen
und läutern aus den betrübten Breiten
bezogener Handlungsläufe
2007-10-26 15:00:03
es ist an der zeit, dass ich wieder einige kommentare lösche, denn dieser schwachsinn interessiert mich wirklich nicht!
bruellt(schon
2007-10-29 11:29:23
auf dem wege zur frage der methode
wird die methode selbst zum mittel.
zu früh, wie ich meine, zumeist.

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