20. August 2006
fear
Ich fahre durch eine kurvenreiche Gegend mit vielen Felsen. Ein Fels erweckt meine Aufmerksamkeit. Ich halte an und bleibe stehen. Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich gespalten, ob ich meinen Weg fortfahren oder umkehren soll. Ich habe Angst.
Es ist nicht nur ein Fels, das ich sehe. Es ist ein Land des Überganges. Dem einen mag es wie ein Fels erscheinen, dem anderen vielleicht wie etwas anderes. Die Form, die es annimmt hängt von der persönlichen Wahrnehmung ab. Aber die Form spielt keine Rolle. Das individuelle Bewusstsein sieht das, was es zu sehen bereit ist. Dieses Land des Überganges hat eine besondere Bedeutung, weil es als Brücke zwischen verschiedenen Räumen und Korridoren mir dient, wo bestimmte Eigenschaften mir vorgeführt werden, um festzustellen, welche davon ich annehmen werde. Wenn ein Teil meiner Erinnerung zu sehr auf diese Eigenschaften sich fixiert und nicht in den Rest der Psyche integriert, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich in einem der Räume dem „Erinnerungsdämonen“ zum Opfer falle, und dann wird meine Entwicklung und meine Befreiung verzögert werden. Sofern ich mich wirklich entscheide umzukehren.
Ich überlege und stelle fest, dass Übergänge einen grossen Vorteil haben. Sie sind Verbindungstunnel zwischen verschiedenen Dimensionen, und als solche besitzen sie das höchste Potential, die Angst von ihrer ewigen Wanderung zu befreien und mir dabei zu helfen, den nächsten Stadium im Leben zu erreichen. Also, den Weg fortzufahren. Das ist ziemlich schwierig, denn die Angst welche ich verspüre ist eine Urangst, in der alle anderen Ängste vereint werden, wie die Teile eines Puzzles, die am Ende ein Gesamtbild ergeben.
Jede Angst, egal wie gross und fundamental sie einem erscheinen mag, wenn man sie erlebt, ist sie nach wie vor unvollständig, denn sie ist immer ein Teil des Puzzles. Jede Angst – ausser die Angst vor dem Tod – weist auf eine Grenze hin, auf eine Kreuzung. Jedes Mal, wenn ich eine Grenzlinie zwischen unterschiedlichen Zuständen erreiche, empfinde ich Angst, und Angst ist die erste Reaktion auf die Möglichkeit, einen Zustand zu verändern.
Ich setze meinen Weg fort, unwichtig wie lange es noch dauern wird. Am Schluss meiner Reise, stehe ich vor einem Mann. Er hat zwei Jahre im peruanischen Amazonasgebiet gelebt und als ich ihm in die Auge sehe, bin ich glücklich meine Reise fortgesetzt zu haben. Er war der Verbindungstunnel um meine Angst von ihrer ewigen Wanderung zu befreien, damit mein Leben in den nächsten Stadium eintreten kann.
Es ist nicht nur ein Fels, das ich sehe. Es ist ein Land des Überganges. Dem einen mag es wie ein Fels erscheinen, dem anderen vielleicht wie etwas anderes. Die Form, die es annimmt hängt von der persönlichen Wahrnehmung ab. Aber die Form spielt keine Rolle. Das individuelle Bewusstsein sieht das, was es zu sehen bereit ist. Dieses Land des Überganges hat eine besondere Bedeutung, weil es als Brücke zwischen verschiedenen Räumen und Korridoren mir dient, wo bestimmte Eigenschaften mir vorgeführt werden, um festzustellen, welche davon ich annehmen werde. Wenn ein Teil meiner Erinnerung zu sehr auf diese Eigenschaften sich fixiert und nicht in den Rest der Psyche integriert, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich in einem der Räume dem „Erinnerungsdämonen“ zum Opfer falle, und dann wird meine Entwicklung und meine Befreiung verzögert werden. Sofern ich mich wirklich entscheide umzukehren.
Ich überlege und stelle fest, dass Übergänge einen grossen Vorteil haben. Sie sind Verbindungstunnel zwischen verschiedenen Dimensionen, und als solche besitzen sie das höchste Potential, die Angst von ihrer ewigen Wanderung zu befreien und mir dabei zu helfen, den nächsten Stadium im Leben zu erreichen. Also, den Weg fortzufahren. Das ist ziemlich schwierig, denn die Angst welche ich verspüre ist eine Urangst, in der alle anderen Ängste vereint werden, wie die Teile eines Puzzles, die am Ende ein Gesamtbild ergeben.
Jede Angst, egal wie gross und fundamental sie einem erscheinen mag, wenn man sie erlebt, ist sie nach wie vor unvollständig, denn sie ist immer ein Teil des Puzzles. Jede Angst – ausser die Angst vor dem Tod – weist auf eine Grenze hin, auf eine Kreuzung. Jedes Mal, wenn ich eine Grenzlinie zwischen unterschiedlichen Zuständen erreiche, empfinde ich Angst, und Angst ist die erste Reaktion auf die Möglichkeit, einen Zustand zu verändern.
Ich setze meinen Weg fort, unwichtig wie lange es noch dauern wird. Am Schluss meiner Reise, stehe ich vor einem Mann. Er hat zwei Jahre im peruanischen Amazonasgebiet gelebt und als ich ihm in die Auge sehe, bin ich glücklich meine Reise fortgesetzt zu haben. Er war der Verbindungstunnel um meine Angst von ihrer ewigen Wanderung zu befreien, damit mein Leben in den nächsten Stadium eintreten kann.




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