Wie wir hierhergekommen sind

Wie wir hierhergekommen sind

Wenn dein Bewusstsein offen ist, hat alles, was du in
bezug auf das Böse unternimmst, nicht mehr Bedeutung,
als wenn du eine Rinne gräbst, um Hochwasser von
einem Haus abzuwehren.

Gehe auf jeden Fall zum Arzt, wenn du krank bist,
verunmögliche es, wenn dich jemand zu verletzen
versucht; bitte missliebige Menschen, dein Haus
zu verlassen, zettle eine Revolution an: was auch
immer du unternimmst, halte dein Gewahrsein
offen und sei dir bewusst, dass sich dein Übel in
deinem Leben manifestiert hat, weil deine Liebe
gefehlt hat.

Der wahre Feind, wenn es überhaupt einen gibt, liegt
in dir selbst, in deinem Unvermögen, genug zu lieben.

Aber in unserer Auseinandersetzung mit dem Bösen
ist kein moralisches Urteil enthalten.

Wie wir hierhergekommen sind

Wie wir hierhergekommen sind

Wenn du dir verstandesmässig über diese Sache
klar geworden bist, dann tu, was immer dir gefühls-
mässig richtig erscheint.

Das Böse tritt als eine sekundäre Wirklichkeit auf.

Das Verführerische des Bösen besteht ganz genau
darin, dass es uns dazu verleitet, den Versuch zu
machen, es zu eliminieren.

Wie wir hierhergekommen sind

Wie wir hierhergekommen sind

Unglücklicherweise versuchen die meisten Leute
mit guten Absichten, das, was bereits manifest ist,
zu verleugnen oder auszurotten.

Was können wir in bezug auf das Böse tun?

Recht viel, wenn unsere Köpfe klar sind.

Mein allumfassender Leitsatz lautet: Diese Erfahrung
würde ich dem Einen Mind nicht verweigern.

Wie wir hierhergekommen sind

Was in deinem Denken keinen Platz hat, ist auch deiner
Kontrolle entzogen.

Was du in deinem Gewahrsein nicht erfassen kannst,
über das wirst du auf deinem Weg stolpern.

Gewalttätige Menschen sind genau diejenigen, die es
zu einem bestimmten Zeitpunkt ablehnen anzuerkennen,
dass sie gewalttätig sein könnten.

Es kann auch geschehen, dass du selbst ein Opfer
der Gewalt wirst, wenn du nicht anerkennen willst,
dass Menschen Gewalt zum Opfer fallen, weil du
dir ja nicht genügend darüber bewusst bist, wie es
geschieht, um es vermeiden zu können.

Alles was sich manifestiert, ist da, weil wir uns geweigert
haben, dies anzuerkennen.

Obwohl dies schwer zu glauben ist, besteht der Ausweg
nicht darin, weiterhin Widerstand zu leisten, indem wir
sozusagen nur die Möbel umstellen, sondern in einer
bereitwilligen Anerkennung des Vorhandenen, kurz:
indem wir es lieben.

Was wir natürlich von Anfang an hätten tun sollen.

Wie wir hierhergekommen sind

Wie wir hierhergekommen sind

Es gibt viele Ereignisse im irdischen Alltags-
geschehen, bei denen wir sehen können, wie
der Vorgang von „Zwang-durch-Ablehnung“
funktioniert.

Von all den Paradoxa, mit denen wir uns auf der
materiellen Ebene herumschlagen, ist vielleicht
eines der verblüffendsten der Misserfolg guter
Vorsätze.

Gute Menschen versuchen, Gutes zu tun, und
erreichen das Gegenteil.

Friedfertige junge Leute werden eingesperrt,
spirituelle Gemeinschaften werden angegriffen
und aus Blumenkinder werden Bombenleger.

Oftmals folgten im Lauf der Geschichte auf
einen spirituellen Aufschwung Blutvergiessen
und Verfolgung.

Vielleicht können wir jetzt verstehen, weshalb
die Dinge geschehen.

Wie wir hierhergekommen sind

Wie wir hierhergekommen sind

Die Idee der Gleichheit wurde oft so verstanden,
dass man auf den niedrigsten gemeinsamen
Nenner absinken oder sich mit einem charakter-
losen allgemeinen Mittelmass abfinden müsse.

Gleichwertigkeit, wie ich sie verstanden haben möchte,
bedeutet unser Zusammenkommen auf der höchsten
Stufe des Gewahrseins, im reinen Raum, ohne Bindung
oder Widerstand, in vollständiger Freiheit der Erfahrung
und des Bewusstseins, das Eintauchen gemeinsam mit
andern in die Art Ekstase oder Ruhe, die wir wählen.

Lebensretter

Lebensretter

Dich zu lieben hat aber nichts damit zu tun,
dein Ego aufzubauen.

Egoismus heisst, dass du dich als wertvoll beweisen
musst, nachdem du in Selbsthass versunken bist.

Dich selbst zu lieben wird dein Ego auflösen: Du musst
deine Überlegenheit nicht mehr beweisen.

Lebensretter

Lebensretter

Wir sind als individuelle, einzigartige
Wesenheiten frei, jede Gruppe zu
verlassen, also auch jene Gruppe,
die unsern Körper bildet, aber wir
werden auf jeder Ebene, auf die wir
uns begeben, andere Wesen finden,
mit denen wir harmonisieren können.

Lebensretter

Lebensretter

Liebe dich selbst.

Aber ist denn nicht die Definition der Liebe: Sich im
gleichen Raum mit andern befinden?

In Wirklichkeit enthält vieles von dem, was wir für
uns selbst halten – unser Körper, unser Denken,
unser Fühlen – Milliarden von anderen Wesen.

Das Ich-Bewusstsein eines menschlichen Körpers
zu sein, ist ein bisschen, wie der Bürgermeister
einer Grossstadt zu sein.

Das Ego ist nicht das einzige Gewahrsein, das sich mit
dem Überleben und dem Funktionieren unseres Körpers
beschäftigt.

Lebensretter

Lebensretter

Du nimmst dich selber mit, wohin du auch immer
gehst.

Wie es im Zen heisst: Wenn du es dort nicht finden
kannst, wo du bist, wo willst du hingehen, um es zu
suchen?

Es gibt nie irgendeinen anderen Platz im Universum
für dich, als unter deinesgleichen.

Die Richtung des Wandels, die du suchen musst,
liegt nicht in einer unserer vier Dimensionen: Es
bedeutet, tiefer in das hineinzugehen, was du bist
und wo du bist, so wie man die Läutstärke eines
Verstärkers aufdreht.

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