Lebensretter

Lebensretter

Dich zu lieben hat aber nichts damit zu tun,
dein Ego aufzubauen.

Egoismus heisst, dass du dich als wertvoll beweisen
musst, nachdem du in Selbsthass versunken bist.

Dich selbst zu lieben wird dein Ego auflösen: Du musst
deine Überlegenheit nicht mehr beweisen.

Lebensretter

Lebensretter

Wir sind als individuelle, einzigartige
Wesenheiten frei, jede Gruppe zu
verlassen, also auch jene Gruppe,
die unsern Körper bildet, aber wir
werden auf jeder Ebene, auf die wir
uns begeben, andere Wesen finden,
mit denen wir harmonisieren können.

Lebensretter

Lebensretter

Liebe dich selbst.

Aber ist denn nicht die Definition der Liebe: Sich im
gleichen Raum mit andern befinden?

In Wirklichkeit enthält vieles von dem, was wir für
uns selbst halten – unser Körper, unser Denken,
unser Fühlen – Milliarden von anderen Wesen.

Das Ich-Bewusstsein eines menschlichen Körpers
zu sein, ist ein bisschen, wie der Bürgermeister
einer Grossstadt zu sein.

Das Ego ist nicht das einzige Gewahrsein, das sich mit
dem Überleben und dem Funktionieren unseres Körpers
beschäftigt.

Lebensretter

Lebensretter

Du nimmst dich selber mit, wohin du auch immer
gehst.

Wie es im Zen heisst: Wenn du es dort nicht finden
kannst, wo du bist, wo willst du hingehen, um es zu
suchen?

Es gibt nie irgendeinen anderen Platz im Universum
für dich, als unter deinesgleichen.

Die Richtung des Wandels, die du suchen musst,
liegt nicht in einer unserer vier Dimensionen: Es
bedeutet, tiefer in das hineinzugehen, was du bist
und wo du bist, so wie man die Läutstärke eines
Verstärkers aufdreht.

Lebensretter

Lebensretter

Es ist weder Willkür noch ein Zufall, dass du genau
da bist, wo du bist.

Deshalb schadet es gar nichts, wenn du dir erst
einmal über dein Verhalten klar wirst, ehe du an
eine Veränderung denkst.

Sonst könnte es dir passieren, dass du die ganze
Schöpfung nach dem richtigen Platz für dich absuchst,
und du feststellen musst, dass du dich nicht einmal im
Meer der Ewigen Glückseligkeit am rechten Platz fühlst.

Lebensretter

Liebe es so, wie es ist.

Wie du die Welt siehst, hängt völlig von deiner eigenen
Schwingungsebene ab.

Wenn sich deine Schwingung verändert, schaut die
ganze Welt anders aus.

Es ist wie an jenen Tagen, an denen dir jeder zu-
zulächeln scheint, weil du dich glücklich fühlst.

Du kannst deine Schwingungsebene heben, indem
du mehr Liebe empfindest.

Fang damit an, deine negativen Gefühle zu lieben,
deine eigene Langweile, deinen Trübsinn und deine
Verzweiflung.

Es ist schwierig, das zu glauben, aber es nützt.

Lebensretter

Lebensretter

Liebe, so viel du kannst, von da aus, wo du auch immer
sein magst.

Dich an diesen Satz zu erinnern, ist besonders gut,
wenn du dich ängstlich oder unzurechnungsfähig
fühlst oder irgendeinen schlechten Stoff genommen
hast.

Es kann sein, dass du das, was du siehst oder fühlst,
ganz und gar nicht lieben möchtest, es könnte sein,
dass du dich überhaupt nicht davon überzeugen
kannst, dass du es lieben könntest.

Aber beschliesse einfach, es zu lieben.

Sage dir, dass du es liebst, auch wenn du nicht daran
glaubst.

Und sage: Ich liebe mich dafür, dass ich das hasse.

Lebensretter

Lebensretter

Kein Widerstand.

Das heisst nicht, dass du physisch passiv sein
musst oder schmählich schlechte Schwingungen
oder Absteller erdulden sollst.

Es heisst, dass in deinem Denken kein Widerstand
sein soll.

Sei frei in deinem Kopf, handle aus Liebe heraus und
mache das, was dir ein gutes Gefühl gibt.

Es gibt keine Handlungsweise, die in jedem Falle richtig
oder falsch wäre: Die einzige wirkliche Variable ist die
Liebe, aus der heraus du handelst.

In dem Mass, wie du dein Gewahrsein öffnest, wird sich
das Leben verbessern – du brauchst dich nicht einmal
darum zu bemühen.

Es ist ein wundervolles Paradoxon: Je mehr du dein
Bewusstsein öffnest, desto weniger unangenehme
Ereignisse werden sich deinem Gewahrsein auf-
drängen.

So fühlt man sich gut

So fühlt man sich gut

Wenn wir der Welt „lauschen“ und sie auf uns ohne
Entweder-Oder-Urteile und –Vorstellungen wirken
lassen, können wir lernen, jeden Augenblick der
Freude als einen Klang in der unendlichen Harmonie
zu begreifen.

Das Weltorchester spielt die bekannten Melodien
immer und immer wieder, und die Alten stehen
herum und klopfen mit dem Fuss den Takt dazu,
während die Jungen tanzen.

So fühlt man sich gut

So fühlt man sich gut

Die Musik kann uns lehren, wie wir Freude und Ekstase
aufrechterhalten können.

Normalerweise neigen wir zu der Vorstellung, dass ein
Augenblick euphorischen Erkennens unerträglich sei,
und es nicht möglich wäre, ihn fortdauern zu lassen.

Er entschlüpft uns und wir versuchen, ihn wieder zu
erhaschen.

Das kommt davon, dass wir ihn nicht gerne fahren
lassen, weil wir die Vorstellung, weit von ihm entfernt
zu sein, nicht akzeptieren wollen.

Aber wenn wir uns das Beispiel der Musik vor Augen
halten, wo wir den einen Klang vorübergehen lassen,
um den nächsten hören zu können, dann kann unser
Entzücken stetig sein, obwohl die Schwingungen ab-
wechseln.

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