Die Beziehung zwischen Ärger und Angriff
Die Beziehung zwischen Ärger und Angriff ist
augenfällig, während die Beziehung zwischen
Ärger und Angst nicht immer so deutlich zutage
tritt.
Ärger beinhaltet immer die Projektion der Trennung,
wofür man letztlich die Verantwortung selber über-
nehmen muss, statt andern die Schuld zuzuweisen.
Ärger kann nur dann auftreten, wenn du glaubst,
dass du angegriffen worden bist, dein Gegenangriff
gerechtfertigt ist und du in keiner Weise dafür ver-
antwortlich bist.
Sind diese drei völlig irrationalen Voraussetzungen
gegeben, muss der ebenso irrationale Schluss daraus
folgen, dass jemand des Angriffs und nicht der Liebe
wert ist.
Was kann von wahnsinnigen Voraussetzungen
anderes erwartet werden als eine wahnsinnige
Schlussfolgerung?
Eine wahnsinnige Folgerung hebt man auf, indem man
die Vernünftigkeit der Aussetzung erwägt, auf denen
sie beruht.
Du kannst nicht angegriffen werden, für Angriff gibt
es keine Rechtfertigung, und du bist für das ver-
antwortlich, was du glaubst.












