31. Oktober 2006
Von rosanna um 23:36
Es ist schwer, in der Sinnlosigkeit einen Sinn zu erkennen.
29. Oktober 2006
Von rosanna um 11:37
Wir sind weitaus mehr, als der ewige Strom von inneren
Dialogen und zahllosen Wünschen, die uns an die Ver-
gangenheit binden oder uns von der Zukunft träumen
lassen. Unsere eigentliche Identität ist ein unendlich tiefer
Friede, gepaart mit natürlicher Intelligenz. Zu finden im
Jetzt, im gegenwärtigen Moment.
Eckart Tolle
28. Oktober 2006
Von rosanna um 00:38
Heute bei Tagesanbruch wurde ich geboren,
verlebte meine Kindheit am Morgen, und über
Mittag hatte ich bereits meine Jugend verbracht.
Es erschreckte mich nicht, dass meine Zeit so
schnell vergeht.
Doch beunruhigt mich ein wenig der Gedanke,
dass ich vielleicht morgen schon zu alt dazu bin,
das zu tun, was ich bislang aufgeschoben habe.
27. Oktober 2006
Von rosanna um 07:14
Hier auf diesem Planeten wurde Weltgeschichte geschrieben,
hier wurden Ereignisse ins Gedächtnis der Menschen eingraviert –
und wieder ausradiert. Auf dem Erdball pulsiert das Leben wie in
einem Hexenkessel, und eines Tages werden auch wir selber
modelliert – aus dem selben zerbrechlichen Material wie unsere
Vorfahren. Uns durchweht der Wind der Zeit, er trägt uns und ist
wir – und dann lässt er uns einfach wieder fallen. Wir werden
herbeigezaubert und wieder weggezaubert. Immer gerät etwas in
der Erwartung, unseren Platz einzunehmen. Denn wir haben keinen
festen Boden unter den Füssen. Wir haben nicht einmal Sand unter
den Füssen. Wir sind Sand.
25. Oktober 2006
Von rosanna um 19:59
Man hat uns zeitlose Dinge gegeben, damit wir niemals vergessen,
welch ein Zauber uns umgibt. Um immer daran zu denken, dass
unsere Welt voll von Wundern ist, die wir bestaunen sollten und
die uns helfen können, unsere Träume wahr werden zu lassen.
Statt dessen haben wir uns eine eigene Welt errichtet, in der nichts
als falscher Reichtum herrscht. Wir haben unsere Träume kapituliert
und akzeptieren, dass der Sinn des Lebens darin liegt, soviel Materiel-
les anzuschaffen, wie wir können.
24. Oktober 2006
Von rosanna um 18:11
Diverse Dinge werden immer stärker sein als Zeit und Raum,
wichtiger als Sprache und Lebensstil. Zum Beispiel, deinen
Träumen nachzugehen und zu lernen, du selbst zu sein.
Mit anderen das wunderbare Geheimnis zu teilen, das du
entdeckt hast.
22. Oktober 2006
Von rosanna um 19:47
Neue Welten zu entdecken bringt nicht nur Glück und Erkenntnis,
sondern auch Angst und Kummer. Wie will ich das Glück wert-
schätzen wenn ich nicht weiss, was Kummer ist? Wie will ich
Erkenntnis gewinnen, wenn ich mich meinen Ängsten nicht stelle?
Letztlich liegt die grosse Herausforderung des Lebens darin,
meine Grenzen zu überwinden und so weit zu gehen, wie ich es
mir niemals hätte träumen lassen.
20. Oktober 2006
Von rosanna um 19:12
Gerade in der grössten Verzweiflung hat man die Chance,
sein wahres Selbst zu finden. Genauso wie Träume lebendig
werden, wenn man am wenigsten damit rechnet.
19. Oktober 2006
Von rosanna um 21:30
Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschiednehmen heisst.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem
im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist
für die, die wir lieben.
18. Oktober 2006
Von rosanna um 23:55
Es kommt eine Zeit im Leben,
da bleibt einem nichts anderes übrig,
als seinen eigenen Weg zu gehen...