30. September 2006
Von rosanna um 08:01
Ein äusserer Zwang kann mich lahm legen. Nur
wenn ich frei die mir liegende Möglichkeiten ent-
wickeln kann, lebe ich als freier Mensch. Aber
trotzdem werde ich genauso von inneren
Anlagen und äusseren Voraussetzungen geleitet.
29. September 2006
Von rosanna um 06:09
Es steht fest, dass man niemals
all das tun kann, was man will,
aber genauso steht fest, dass
man niemals etwas zu tun
braucht, das man nicht will.
28. September 2006
Von rosanna um 00:01
Mit der Zeit habe ich so manche Wahrheit zu den Akten gelegt,
weil sie meiner Hinterfragungen nicht hat standhalten können
oder weil eine neue Wahrheit, mit der keine Vereinbarung get-
roffen wurde, sich den Platz streitig gemacht hat. Oder ganz
einfach, weil diese Wahrheiten irgendwann für mich nicht mehr
wahr waren.
Wie auch immer, diese Ideen, auf die ich mich eine Zeitlang
gestützt habe, verloren irgendwann ihre Gültigkeit, und auf
einmal lasse ich mich einfach dahintreiben. Ich hatte das
Ruder noch immer in der Hand und war im Vollbesitz meiner
Möglichkeiten, aber nicht in der Lage, einen verlässlichen
Kurs einzuschlagen.
26. September 2006
Von rosanna um 19:48
Bewusstsein ist nur die kleine Spitze eines grossen Eisbergs
25. September 2006
Von rosanna um 19:02
Mann muss wohl immer wieder in Erinnerung
rufen, dass Veränderung nur stattfinden kann,
wenn wir uns der gegenwärtigen Situation be-
wusst sind. Wie können wir unseren Reiseweg
bestimmen, wenn wir noch nicht einmal wissen,
von welchem Punkt des Universums wir starten
sollen?
24. September 2006
Von rosanna um 08:06
Es gab Zeiten, da war die Menschheit tatsächlich glücklich.
Egal, ob alte indianische Stämme, südamerikanische Ureinwohner,
Eskimos, Aborigines... usw., diese Menschen lebten Jahrtausende
in Harmonie, kosmischer Verbundenheit und in einer Glückseligkeit,
von der wir uns heutzutage gar keine Vorstellung mehr machen
können. Aber mit der ersten Cola-Dose, mit der ersten Uniform, mit
der ersten Flasche Whisky oder mit was für einem Dreck auch immer,
war es vorbei mit der Glückseligkeit!
23. September 2006
Von rosanna um 08:44
Wir Menschen sind zum Improvisieren verdammt.
Wir sind wie Schauspieler, die ohne einstudierte
Rolle, ohne Rollenheft und ohne Souffleuse, die
uns ins Ohr flüstert, was wir zu tun haben, auf
eine Bühne gestellt werden. Wir müssen selbst
entscheiden, wie wir leben wollen.
22. September 2006
Von rosanna um 20:04
Das Bewusstsein ist immer das Bewusstsein von etwas.
Und was dieses Etwas ist, hängt ebenso sehr von uns
selber ab wie von unserer Umgebung. Wir tragen selber
dazu bei, was wir empfinden, denn wir wählen das aus,
was für uns von Bedeutung ist.
21. September 2006
Von rosanna um 21:18
Vielleicht schafft die Phantasie etwas Neues,
aber nicht die Phantasie trifft die eigentliche
Auswahl. Nicht die Phantasie komponiert.
Eine Komposition - und jedes Kunstwerk ist eine
Komposition – entsteht in einem erstaunlichen
Zusammenspiel zwischen Phantasie und Vernunft,
oder zwischen Fühlen und Denken.
In einem schöpferischen Prozess liegt immer ein Element
von etwas Zufälligem. In einer Phase kann es wichtig sein,
solche zufälligen Einfälle nicht auszusperren.
Die Schafe müssen ja auch erst einmal losgelassen werden,
ehe man sie weiden kann.
20. September 2006
Von rosanna um 19:41
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist der des
Tieres und der Pflanze. Das Tier entspricht mehr dem
Charakter des Mannes, die Pflanze mehr dem der Frau,
denn sie ist sehr ruhiges Entfalten, das die unbestimmtere
Einzigkeit der Empfindung zu seinem Prinzip erhält.
Stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat
in Gefahr, denn sie handeln nicht nach den Anforderungen
der Allgemeinheit, sondern nach zufälliger Neigung und Meinung.
Die Bildung der Frauen geschieht, man weiss nicht, wie, gleichsam
durch die Atmosphäre der Vorstellung, mehr durch das Leben, als
durch das Zueignen von Kenntnissen.
Während der Mann seine Stellung nur durch die Errungenschaft
der Gedanken und durch viele technische Bemühungen erlangt.