30. Juli 2006
Von rosanna um 08:23
Ich hake die alten Klamotten ab, das heisst:
ich lasse sie los und bin in der Gegenwart
aufmerksamer, damit ich nicht mehr in solche
täuschende Situationen gerate.
Lebe weiter mit dem Vorsatz, Gleichgesinnte
zu finden, die mich nicht täuschen. Es bringt
nichts, an alten Erinnerungen und Schmerzen
festzuhalten, die sowieso nicht mehr ändern
können und mein Blick nach vorne verschleiern.
Ich öffne mich all dem, was zu mir gehört und
zu mir findet, wobei ich am liebsten das tue,
was mir an meisten Freude bereitet.
28. Juli 2006
Von rosanna um 12:44
Was ist das für ein grosses Abenteuer, in dem ich lebe und
das ich nur für einen kurzen Moment erleben darf?
Vielleicht kann ein Beobachtungsgerät mir eines Tages dazu
verhelfen, mehr vom Wesen dieses Abenteuers zu kapieren.
Dort draussen hinter den Galaxien befindet sich vielleicht die
Antwort auf die Frage, was ein Mensch ist.
27. Juli 2006
Von rosanna um 08:48
Genüge ich? Ist das die existentielle Frage um zu Überleben auf dieser Kugel, dessen Name Erde ist? Leider oder zum Glück, je nach Sichtweise, basiert unsere Gegenwart auf die vergangene Zeit. Unsere Erfahrungen und Erkenntnisse lassen uns diesen Schmerz hie und da wieder fühlen, dass wir, vor allem in zweier Beziehungen nicht genügen. Weshalb? Sind es die Bilder, die Erwartungen oder die Vorstellungen der anderen, welche uns in diese Einbahnstrasse führen oder sind wir es selber?
Ehrlich gesagt, weiss ich es nicht. Jedoch diesen ausweglosen Schmerz, welchen man verspürt, kenne ich all zu gut. Immer wieder wagte ich es auf dieser Klippe zu stehen, entwickelte Vertrauen und glaubte an diese Liebe, welche anscheinend anspruchslos und ohne Erwartungen im Leben eintreten kann. Bei meiner letzten Beziehung, wäre ich am liebsten von dieser Klippe gesprungen, denn auch diesmal erkannte ich, dass ich nur für eine Zeitspanne oder nur für notwendige Abschnitte ein Nutzen war, mehr lag einfach nicht drin.
Diese Erfahrung musste ich machen, weil ich begreifen musste, dass ich niemals jemandem genügen werde, vor allem einem Mann nicht. Die einzige Person welcher ich heute genüge und auch in der Zukunft genügen werde, das bin ich.
Vielleicht tröste ich mich damit, um nicht in dieser Frustration der Gefühle
baden zu müssen...... und vielleicht auch nicht, wer weiss...
25. Juli 2006
Von rosanna um 20:08
Ein Versuch, das Universum zu verstehen,
kann vielleicht mit dem Zusammensetzen
eines riesigen Puzzles verglichen werden.
Obwohl es hier vielleicht ebenso sehr um
ein mentales oder geistiges Rätsel geht,
und vielleicht liegt die Lösung für dieses
Rätsel in uns. Denn wir sind doch hier.
Wir sind dieses Universum, wir.
23. Juli 2006
Von rosanna um 10:57
Ich glaube, wenn man sensibel ist und auf vieles reagiert, ist der beste
Weg um glücklich und zufrieden zu werden, jeden Augenblick einen
nach dem anderen zu nehmen. Es gibt eine selbsterstellte Regel, die
lautet: Mich mit dem zufrieden geben, was mir Gewährt wird in diesem
Zustand, welcher die Menschen Leben nennen.
Und dies alles soll geschehen, ohne einen Besitzanspruch an einen Menschen
oder an einer Sache zu haben. Jedem Moment begegnen, ihn annehmen
und im gleichen Atemzug wieder loslassen.
Mit einem Mensch bin ich sehr gerne zusammen. Wenn ich ihm
begegne, ist eine äusserliche Distanz wahrnehmbar, aber ich
habe das Gefühl, innerlich mit ihm zu verschmelzen.
Vermutlich ist es schwierig zu verstehen... Im Äusseren gib es
Grundsätze und Abmachungen, die wir getroffen haben, deswegen
wäre es nicht fair, wenn ich versuchen würde diese zu überschreiten.
Und vielleicht ist es auch besser so, denn ich möchte diese Augenblicke
mit ihm, nicht missen müssen.
Diese Beziehung, diese verschmelzende Freundschaft, macht mich
glücklich, denn ich kann meiner Fantasie ihren freien Lauf lassen und
dazu kommt noch, dass ich sie als grenzenlos – ohne Grundsätze und
ohne Abmachungen - verspüre. Ich weiss nie, wann ich ihn wieder
sehen werde und beim Verabschieden, hoffe ich, dass es nicht das
letzte mal sein wird.... und wenn doch, dann weiss ich im Gefühl, dass
es die interessantesten, intensivsten und nahsten Stunden einer
verschmelzenden Freundschaft waren.
Dank dieser Freundschaft, habe ich mich neu entdeckt, sowie eine
andere Art von Freiheit erlernt.
22. Juli 2006
Von rosanna um 22:46
Stell dir vor, du stündest irgendwann, vor vielen Jahrmilliarden,
als alles erschaffen wurde, auf der Schwelle zu diesem Märchen
dessen Namen „Leben“ ist. Und du hättest die Wahl, ob du
irgendwann einmal zu einem Leben auf diesem Planeten geboren
werden wolltest. Du wüsstest nicht, wann du leben würdest, und
du wüsstest nicht, wie lange du hier bleiben könntest, doch es
wäre jedenfalls nur die Rede von wenigen Jahren. Du wüsstest nur,
wenn du dich dafür entscheiden würdest, irgendwann auf die Welt
zu kommen, dass du, wenn die Zeit reif wäre, wie wir sagen, sie
und alles darauf auch wieder verlassen müsstest. Vielleicht würde
dir das grossen Kummer machen, denn viele Menschen finden das
Leben in diesem Märchen so wunderschön, dass ihnen die Tränen
in die Augen treten, wenn sie nur daran denken, dass es irgendwann
ein Ende nimmt. So gut kann alles hier sein, dass es schrecklich wehtut,
daran zu denken, dass irgendwann einmal keine weiteren Tage kommen.
Lieber Andrii, wofür würdest du dich entscheiden?
Wenn du dich für das Leben entscheidest,
entscheidest du dich auch für den Tod.
21. Juli 2006
Von rosanna um 00:15
Wenn ich in einer grossen Stadt einen Menschen suche und
keine Ahnung habe, wo in der Stadt sich dieser Mensch be-
finden mag, ist es dann besser, von einem Ort zum anderen
zu irren, oder werde ich die gesuchte Person eher treffen,
wenn ich mich an eine zentrale Stelle setze und dort warte,
bis der Gesuchte von selbst auftaucht?
20. Juli 2006
Von rosanna um 12:58
Wenn ich schreibe, bedeutet es nicht,
dass ich mich besonders fröhlich fühle,
ich meine jetzt, wo ich darüber schreibe.
Tatsache ist, dass ich einfach ratlos bin,
oder eher untröstlich um ehrlich zu sein.
Das möchte ich heute nicht verschweigen...
19. Juli 2006
Von rosanna um 23:13
Ich komme nirgends an, wenn ich nicht los gehe.
Von alleine öffnet sich auch keine Tür, wenn ich
nicht vorher anklopfe oder bei einer mit Sensoren
davor stehe.
Wenn ich nur davon rede und nichts mache, geschieht
nichts, es bleiben Sätze, - die ich vorgetragen habe -
ohne etwas wirklich umgesetzt zu haben.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um zu Handeln und
zu Tun, statt zu Warten, dass das gesagte einfach so,
von alleine eintritt.
Auf diesem Weg möchte ich einem Freund danken,
der mich inspiriert und motiviert hat, mich zu Bewegen -
innerlich und äusserlich.
Vielen lieben Dank.
18. Juli 2006
Von rosanna um 20:33
Leben heisst, dass man zu träumen weiss und dann
wieder aufhören weiss mit dem Träumen.