30. Januar 2006
Von rosanna um 07:55
Die Geschichte einer Seele, die nie das Licht
der Welt gesehen hat......
Ich habe weltlich gesehen, nie existiert, jedoch es war mein eigener Prozess den ich vollzogen habe. Ich möchte hier in der Beschreibung noch etwas weiter gehen. Das Schöpfungsmuster ist fein gesponnen, das ich dir erläutern möchte. Stelle dir meine Seele vor, die kurz vor ihrer Wiederverkörperung steht und nun die Frau, als Elternteil betrachten. Angenommen, die Seele erkennt nun eine starke Lieblosigkeit in der Welt, da diese geistig für mich erstarrt ist, so kann es sein, dass meine Seele, die jetzt in den Leib der Mutter kommt, nur bis zur Geburt dort verweilt und sich dann wieder verabschiedet. Denn, solange sie im Leib der Mutter ist, sendet die Seele des Kindes Liebe. Ob diese Seele sich nun entscheidet, bei der Mutter zu bleiben, gilt abzuwarten. Doch kann die Seele, auch wenn sie nur eine Stunde oder Minute in ihrem Körper gelebt hat, alles erfüllt haben, so als wäre sie dreissig Jahre bei ihr gewesen
So fein ist das Leben gesponnen.So ist es: zur Bewährung; für ein Weiterkommen des jeweiligen Menschen; für die Seele selbst; für das, was in diesem Lebensplan steht... Und die Seele möchte auch einmal Bettler sein, und die Seele möchte auch einmal behindert sein und einmal ein ungeborenes Kind sein.
Die Seele weiss, dass sie auf dem Weg zur Vollkommenheit keine Erfahrung auslassen kann.
29. Januar 2006
Von rosanna um 07:33
Schönheit ist immer häufiger nur noch Stoff eines gnadenlos
inszenierten Wettbewerbs. Einer ausgetüftelten Maschinerie,
die unsere Sinne auf Hochtouren bringt.
Alle Regeln und Prinzipien sind dahin. Von stiller Einfalt und
edler Grösse keine Spur mehr.
Das vorläufige Ende einer zweitausendjährigen Geschichte
der Schönheit: die mit dem ästhetischen Kanon beginnt und
im fiebrigen Kommerz des Showbusiness einen vorläufigen
Schlusspunkt gefunden hat.
28. Januar 2006
Von rosanna um 13:59
Das Leben kann eine Anstrengung sein. Welches ist das übernatürliche Wesen, das mir untersagt, mich zu töten? Es ist die Natur.
Welches ist das andere Wesen, das mir befiehlt, mich der Bürde des Lebens zu erlösen, dessen Freuden ich nur noch schwach, dessen Leider aber ich umso stärker verspüre? Es ist die Vernunft.
Die Vernunft ist das Wesen, das mich Gott ähnlich macht, das die Empfindung unter seinem Fuss zertritt und das mich lehrt, einen Entschluss zu fassen, nachdem ich alle Auswirkungen durchdacht habe. Es zeigt mir, dass ich nur Mensch bin, wenn ich der Natur Schweigen gebiete, sobald sie sich einer Handlung widersetzt, die alle meine Leiden heilen kann. Es hat mich überzeugt, dass der freie Wille, mich eines Tages zu töten, ein Vorrecht ist, das Gott mir gegeben hat, um mich zu lehren, dass ich allen Tieren überlegen bin, die er auf Erden geschaffen hat.
27. Januar 2006
Von rosanna um 20:50
Es ist leicht, jemandem zu vergeben, der einem nur wenig Schaden oder Leid zugefügt hat. Je schmerzvoller aber die Erfahrung ist, desto schwerer fällt es zu vergeben. Gelingt es dir jedoch, auch in schwierigen Situationen zu vergeben und weiterzugehen, so wächst das Licht der Liebe in dir und wo immer du hingehst, geht das Licht in dir mit dir, und die Menschen werden es spüren.
25. Januar 2006
Von rosanna um 16:53
Klarheit - sieh mich an und weich nicht aus!
Ich sehe meinen Weg und meine Fähigkeiten. Doch ich weiche aus, fühle mich der Aufgabe nicht gewachsen. Ich schliesse meine Augen. Kann ich dem Blick des Lebens standhalten? Bin ich bereit meinen Weg zu gehen?
Durch die Kraft der Liebe werde ich die Grenzen zwischen gesellschaftlichen Klassen, Politischen oder religiösen Gesinnungen überwinden.
24. Januar 2006
Von rosanna um 08:03
Eine Geschichte zum nachdenken:
Der Todes-Engel berief eine weltweite Konferenz. In seiner Eröffnungsrede sprach er zu seinen Engeln: „Wir können die Menschen nicht davon abhalten, sich ständig der Hektik des Alltags hinzugeben und sie gehen mit Scheuklappen an allem vorbei, was sehenswert wäre, statt einmal stehen zu bleiben und sich einen Moment Zeit zu nehmen, die Dinge wirklich zu betrachten. Wir können sie von überhaupt nichts mehr abhalten. Aber wenn sie die Verbindung zu der Kraft des Lichtes verlieren, indem wir helfen Körper, Seele und Geist zu trennen, verlieren sie jegliche Gewalt über sich selbst. So lasst sie gehen, lasst sie ihren Lebensstil beibehalten, aber klaut ihre Zeit. Das ist es, was ich von euch will! Lenkt sie ab von dem sicheren Halt ihres Erlösers und der Erhaltung dieses täglichen, belebenden Lebens.“
„Wie sollen wir das tun?“ riefen seine Engel.
„Haltet sie mit den unwichtigen Dingen des Lebens beschäftigt und erfindet unzählige Möglichkeiten, um ihre Gedanken damit voll auszufüllen!“ antwortete er. „ Lenkt ihre Gedanken aufs „Haben wollen“ – kaufen, kaufen, kaufen und Schulden machen! Redet den Ehefrauen ein, für viele Stunden berufstätig zu sein. Die Ehemänner sollen 6-7 Tage in der Woche arbeiten, am Besten 10-12 Stunden pro Tag, so dass sie sich ihren luxuriösen aber leeren Lebensstil leisten können! Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Sobald ihre Familien zerbrochen sind, wird auch ihr Heim keine Zuflucht mehr bieten, von dem Stress der Arbeit auszuruhen. Übersättigt ihre Gedanken, sodass sie die Stimme des Hirten nicht hören können. Bringt sie dazu, während des Autofahrens ständig Musik spielen zu lassen. Lasst kontinuierlich den Fernseher, Videorecorder, CD-Player und den Computer in ihren Wohnungen laufen. Sorgt dafür, dass ständig Musik spielt, die unsere Ziele verfolgt… in jedem Laden und Restaurant der Welt. Das wird ihre Gedanken blockieren. Deckt den Frühstückstisch mit Magazinen und Zeitungen. Beschwert ihre Gedanken 24 Stunden am Tag mit Nachrichten. Überschwemmt die Momente, in denen sie unterwegs sind, mit Reklametafeln. Überflutet ihre Briefkästen mit fetten Katalogen, Lottowerbung, jede Art von Wurfsendungen und Werbebroschüren, die kostenlose Produkte anbieten mit Service und falscher Hoffnungen. Bringt schlanke, schöne Models auf den Titelseiten, sodass die Ehemänner glauben werden, dass äussere Schönheit das wichtigste ist. Und füllt ihre Freizeit: Lasst es sie übertreiben! Lasst sie vom Wochenende erschöpft, unruhig und unvorbereitet in die kommende Woche gehen. Sie sollen nicht in die Natur gehen, sonst könnten sie über das Wunder „Erde“ nachdenken… Schickt sie statt dessen in Vergnügungsparks, Sportveranstaltungen, Konzerte und Kinos. Haltet sie ständig beschäftigt, beschäftigt, beschäftigt. Und wenn sie sich zum geistlichen Austausch treffen, verwickelt sie in Klatsch und Tratsch, sodass sie mit schlechtem Gewissen und unguten Gefühlen wieder nach Hause gehen. Los geht’s! Lasst sie doch missionarisch tätig sein, beschäftigt sie jedoch so mit ihren guten Anliegen, dass sie nicht dazukommen, die Kraft bei sich zu suchen. Und schon werden sie selbstverständlich arbeiten, ihre Gesundheit und Familien opfern für die wichtige Sache des Lebens.“
Es war eine „gelungene Konferenz“. Die Engel gingen brennend an ihre Aufgabe, den Menschen überall die Normalität der geschäftigen eile und des vollen Terminkalenders in ihr Herz zu pflanzen.
23. Januar 2006
Von rosanna um 17:03
Freiheit - Sie kann ebenso Klarheit und Überblick sein!
Freiheit ist auch die Fähigkeit und die Bereitschaft, in Verbindung mit mir selbst, der Umgebung und den realen Möglichkeiten herauszufinden: "Was brauche ich alles nicht, weil es mich letztlich mehr belastet und damit mein Wohlfühlen beeinträchtigt?" und "Was wünsche ich mir alles und will es in eigener Zuständigkeit verwirklichen, um mich wohler und immer öfter glücklich zu fühlen - alleine und mit anderen zusammen? - Wann fange ich endlich damit an?"
22. Januar 2006
Von rosanna um 16:19
Tod - stirb und werde - jeden Augenblick!
Wir sitzen wieder in einer Runde zusammen und sind im Laufe des Gesprächs auf das Thema „Sicherheit und Festhalten“ gestossen.
"Sicher ist nur eines", sagt Ludwig ironisch, "dass du sterben musst - und sonst gar nichts!"
"Sterben - also das Leben beenden? - Da möchte ich etwas dazu sagen!", melde ich mich."Nur zu!", mault mir Ludwig hinterher.
"Wenn ich so einen Ausspruch höre, spüre ich immer wieder den Anflug von unguten Gefühlen. Wie leicht kommt da Hoffnungslosigkeit auf: ‘Es ist ja sowieso alles vergebens! - Da kann ich mir gleich eine Kugel durch den Kopf jagen!’ Oder die Versuchung, ins Irreale zu flüchten: ‘Ich muss das Leben halt ertragen und aushalten! - Im Jenseits, wenn ich gestorben bin, dann wird mit der ewigen Glückseligkeit alles besser!’ Oder auch die Versuchung, für ständige Aktion, Ablenkung und Beschäftigung zu sorgen: z.B. mit Arbeit, Sexualität, Streit, Drogen, Sport usw. Welch eine Tragik! - So wird das ‘Wunder Leben’ ins Gegenteil verkehrt, nämlich auf den Tod zu! Der Weg dorthin wird dann vielfach als traurig, belastend und leidvoll empfunden."
"Da fällt mir ein Traum meines Meditationslehrers ein." meldet sich Ludwig nachdenklich wieder zu Wort. "Gestern, so erzählte er einmal in der Runde, hat mir ein Schüler eine wunderschöne, grosse Kerze geschenkt. Sie ist handgemacht und besteht aus vielen verschiedenfarbigen Wachsschichten, die spiralförmig vom Sockel bis zum Docht verlaufen und sich dort treffen. - Ein kleines Wunderwerk! Und heute Nacht habe ich dann von einer Kerze geträumt: Sie stellte sich mir als ‘Rosanna’ vor, ‘die Betonung bitte auf dem ‘na‘, sagte sie. Nachdem wir kurze Zeit miteinander geplaudert hatten, wurde sie nachdenklich und sagt zu mir: ‘Mein Freund! Ich will für dich und die Menschen brennen, Licht und Helligkeit verschenken und zu guter Stimmung beitragen. Ich will es - weil es mich erfüllt! Doch - indem ich brenne, verbrenne ich auch. Irgendwann wird mein Wachs zu Ende und mein Docht abgebrannt sein. Bis dahin aber können wir eine schöne und intensive Zeit gestalten und geniessen! - Doch du kannst mich auch nur auf den Tisch stellen, mich anschauen und bewundern, mich herzeigen und stolz auf deinen Besitz sein. Auch davon sprechen, dass du mich anzünden wirst, vielleicht irgendwann, wenn du mal Zeit hast und die Umstände günstig sind. Auch davon träumen, wie schön das dann sein wird. So werde ich dir erhalten bleiben. Auch das ist schön. - Doch du wirst die Wärme und das Glück des Brennens vermissen. Meine Farben werden verblassen und meine Oberfläche allmählich verstauben. - Wer weiss, vielleicht muss ich dann sogar unangezündet in den Abfall. Mein Freund! - Du entscheidest! - Jeden Augenblick neu! Warum ich so zu dir spreche? Ich bin die Kerze, das Licht, das du in dir trägst - das du bist, wenn du es entzündest! Ich möchte brennen - bevor du stirbst! Für mich - für dich - für die anderen Menschen und die Welt! - Ich möchte, dass du brennst - und Licht und Helligkeit spürst und verbreitest, während du lebst!"
"Ein schönes Bild!", nickt Barbara. "Es ist also die Aufgabe eines jeden, das Leben in der eigenen Art zu entfalten und zu leben - und zwar jetzt - mit Leidenschaft und Hingabe - und nicht nur von ‘irgendwann’ zu träumen und es damit zu verschenken und vielleicht sogar zu versäumen!"
"Dass der Tod am Lebens-Ende, das Ende eines Lebens anzeigt, ist klar", mischt sich nun auch Susanne in das Gespräch ein, "doch - der Tod begleitet auch jeden Augenblick! Jeder Augenblick stirbt! Aus ihm wächst der nächste Augenblick. Meist achten wir nicht darauf und nehmen diesen Prozess, der Bewegung und Entwicklung ist, nur wenig wahr. Wir kümmern uns um alles andere, nur nicht darum!" Barbara: "Erst wenn der Ärger gross ist, Schmerzen und Enttäuschungen, auch Fehler und Niederlagen drücken, kommen wir in Bewegung! Zunächst meist noch, um sie zu bekämpfen, ihnen zu entrinnen. Da ist der Schmerz - und schon meldet sich der innere Hasenfuss und er rät zum Davonlaufen oder der Zorn und die gekränkte Eitelkeit. Sie begehren auf und stacheln an zum Zurückschlagen oder das Gegenteil machen oder ein Durcheinander der Gefühle. Es signalisiert Verwirrung und Unklarheit und bietet als Ausweg an, den Kopf in den Sand zu stecken und einfach so weiter zu machen mit ‘Es wird schon werden!’, ‘Es geht schon!’ oder auch ‘Es geht nicht anders!’ usw.". "Das sehe ich auch so!", meldet sich wieder Ludwig. "Unzählige Versuchungen in dieser Richtung umschwärmen jeden von uns! - Sie behaupten: ‘Vertraue mir und ich nehme dir deine Sorgen ab, ich löse für dich alle deine Probleme!’ z.B.
*Ärzte (mit Pillen und Patent-Rezepten)
*Banken (mit Krediten)
*Politik und Versicherungen (mit Versprechungen)
*die Wirtschaft (mit ‘Wenn du das hast, fühlst du dich glücklicher!’)
*Schulen und Ausbildungsstätten (mit Zertifikaten)
*Sucht in jeder Form (Arbeit, Geld, Alkohol, Zigaretten, Drogen, Sport)
*die eigene Bequemlichkeit (mit ‘So geht es ohne grosse Anstrengung!’)
*usw.
Ich sage nichts gegen diese Möglichkeiten, doch wenn sie von mir Besitz ergreifen und ich mich nicht mehr lösen und aktuell selbst bestimmen kann, dann entsteht Abhängigkeit - und die kennt tausend Ausreden (z.B. ‘Du bist Schuld! - Ich habe keine Zeit! - Die Umstände erlauben es nicht anders!’), um nicht das anpacken zu müssen, was für mich jetzt eigentlich wichtig und notwendig wäre. Ich habe es früher ähnlich gemacht! Ich hatte starke Schmerzen, doch ich habe sie mit Tabletten bekämpft oder einfach ignoriert. Doch die Schmerzen kamen immer wieder und sie wurden nach und nach heftiger, bis ich endlich bereit war zu begreifen, dass es müssig und sinnlos war, das auf die Belastung, die Verhältnisse oder die heutige Zeit zu schieben. Um mein Wohlfühlen, meine Wünsche und Bedürfnisse und eine gute Art des Zusammenlebens mit meinen Kollegen und Mit-Menschen muss ich mich selbst kümmern, wenn ich will, dass sich in positivem Sinne etwas verändert!"
"Ich kenne das auch alles!, ergänzt nun Christine. "Aber wie oft kommen dann die lieben Ausreden, die dafür herhalten müssen, dass ich mir die eigene Anstrengung - und damit Veränderung und Wachstum - bis auf weiteres noch ersparen kann? - Es ist bequemer, nichts zu verändern, zweifellos! Und es kostet Überwindung, Veränderungen anzupacken! - Ich weiss das alles auch. Manchmal schaffe ich erwünschte Veränderungen - und immer rutsche ich auch in altgewohntes Fahrwasser zurück - und verschiebe es dann auf das nächste Mal."
"Genau das ist es!", ergreift Ludwig wieder das Wort. "Und dann kommen sie wieder - Schmerzen, Niederlagen und Krankheiten, verschiedenste Erscheinungsformen, die weh und immer mehr weh tun!
Als ich das verstanden habe, wurden mir Schmerzen (Krankheiten) zu wohlwollenden, wenn auch oft recht unbequemen Freunden. Sie mahnen mich, notwendige Veränderungen nun endlich selbst anzupacken! Sie sind lästig - und sie geben so lange keine Ruhe, bis ich dann tatsächlich notwendige Verbesserungen anpacke!" Nachdenklich ergänzt nun Barbara: "Das Schwere im Leben hilft mir also auch, immer mehr der Mensch zu werden, als der ich gemeint bin! Das also zu entwickeln und in meinen Lebens-Alltag mit einzubeziehen, was mir mitgegeben und noch (mehr) möglich ist!"
"Es ist: ‘Stirb und werde!’ ", ergänze ich nun. "Ich habe das früher nur mit Geburt und Tod in Zusammenhang gebracht. Dann gab es da aber immer wieder so ein unbestimmtes Gefühl, dass dazwischen ja auch noch etwas ist - nämlich das Leben! Heute ist für mich ‘Stirb und werde!’ die Aufforderung zum Leben! - Die Aufforderung also: Beachte, nütze und entfalte deine Chancen, indem du diesen Augenblick nimmst, egal ob mit Schmerz oder Freude gefüllt, ihn annimmst, und das wirklich Beste und Erfreulichste daraus machst. Nicht morgen oder später, sondern jetzt, in diesem Moment, stirbt dieser Augenblick und du wächst, wenn du wach und aufmerksam mitgehst, in den erfreulicheren nächsten Augenblick hinein. Doch auch der will wachsen - und so geht es weiter, ein Leben lang! Es ist, wie bei einer Blume! - Will sie leben, dann muss sie wachsen und sich weiter entwickeln. Immer grösser, schöner, kräftiger werden, mit allem, was in ihr steckt! Eine ständige Überraschung und Freude für sich selbst und die Welt! Geht sie freiwillig und gerne mit diesem Lebens-Auftrag mit, dann kann sie sich auch an kleinsten Kleinigkeiten erfreuen und das spüren. In jedem Augenblick! - So werden Freude und Wohlfühlen zunehmen! Sie kann sich aber auch gegen das wachsen und sich verändern wehren, alle Kraft für so nicht und da bin ich dagegen einsetzen. Sie wird trotzdem wachsen, wenn auch schwächer und verkrüppelt. Sie lässt dann die mitgegebenen Anlagen und Fähigkeiten zum Teil ungenutzt und beschäftigt sich lieber damit, das Klein- und Verkrüppelt sein zu beklagen und darunter zu leiden. So lenkt sie selbst ihr Teilnehmen am Leben - wenn auch wohl aus Unwissenheit und Gedankenlosigkeit - zum eigenen Nachteil und damit auch zum Schaden ihrer Umwelt." Barbara: "Was eigentlich notwendig wäre, das sagt mir nicht nur mein Verstand, das spüre ich nicht nur, sondern dazu mahnen mich auch meine Intuition und die Innere Stimme - wenn ich darauf höre!"
Ich fasse zusammen: "Stirb und werde! meint also Lebe - spüre - und sorge selbst für immer mehr Freude und Lachen - in dir und um dich herum! Verbessere ständig! Tue das, was dir möglich ist und nur das, was für dich wirklich stimmt! Gib dein Bestes! - Jetzt, in diesem Augenblick! Das bringt die Sicherheit, dass es mir so gut und erfreulich geht, es zu gestalten im Moment, wo es gerade möglich ist. Und das ist wohler und auch intensiver als vorher, wenn ich das Bisher loszulassen und zu eigener Veränderung bereit bin!" Christine ergänzt nun noch: "Wenn ich mein Leben erfüllt gelebt habe, dann werde ich - davon bin ich überzeugt - auch dem Tod am Ende des Lebens gelassen ins Auge schauen können! - Zufrieden, dankbar und fröhlich! Schon vielleicht auch ein bisschen wehmütig - weil das Leben ja so schön ist, so vielfältig und reich. Doch - es wird gut sein, so wie es ist! Und wieder ist es dann eine neue Chance!" Geburt und Tod sind feierliche Ereignisse! Ich erlebe sie befruchtend, wenn ich mein Leben bedacht lenke und bewusst und achtsam gestalte! Jeder Augenblick - ein kleiner Tod, jeder Augenblick - eine kleine Auferstehung, jeder Augenblick - viele neue Möglichkeiten, Chancen und wachsendes Mich verändern. Jeder Augenblick: "Stirb und werde!"
21. Januar 2006
Von rosanna um 17:35
Die Schöpfung ist ein ewiges, unendliches, für Menschen nur ein begrenztes, erforschbares Projekt. Bis zu einer gewissen Grenze schon, dann kommen oft -leider- menschliche Interpretationen hinzu, die das Bild dann etwas verwischen. Das ist das Spiel des Lebens, das oftmals nicht verstanden wird. All diese Erfahrungen, Stück für Stück sind ein Geben und Nehmen, ein Kommen und Gehen und einer Vibration gleich.